Pilze, die (ziemlich) unbekannten Wesen
Seit gut 50 Jahren ist es Fakt: Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere. Sie sind einfach Pilze.
Sie bilden von der Bäckerhefe bis zum Champignon und Pfifferling, von Rostpilzen und Mehltau bis zur Trüffel, von den Schleimpilzen bis zum Riesenhallimasch (gefunden in Kalifornien, USA), nach den Insekten das zweitgrößte Reich von Lebewesen auf Erden. Die Zahl der weltweit vermuteten Pilzarten wird auf 1,5 Mio. geschätzt. Tatsächlich bekannt sind erst etwa 100.000 Arten.
Es wäre unmöglich, sich mit der gesamten bekannten Pilzwelt zu beschäftigen. Vielmehr ist Spezialisierung angesagt. Üblich ist es unter Pilzkundlern, nach bestimmten Kriterien ( z.B. systematische Zugehörigkeit, Lebensweise u. a.) eine Gruppe herauszugreifen, um sich damit zu beschäftigen. Unsere Spezialität ist es, die Beschäftigung mit den so genannten Großpilzen und unter ihnen ganz besonders mit den Nutzpilzen. Großpilze stellen innerhalb der Pilzwelt eine ansehnliche Gruppe dar, die schätzungsweise 10.000 bis 12.000 Arten umfasst.
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Übersicht
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- Beispiele in der Literatur
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